Gender als Performance: Kommunikation und Körpersprache

Datum: 1.2.2020, 11.00-18.30 Uhr
Ort: RUBICON Köln

Kosten: 30 – 100 EUR (je nach finanzieller Selbsteinschätzung)

Teilnehmendenzahl: max. 8 Personen

Anmeldung: post@pas-weber.de

https://www.facebook.com/events/424922841477509/

Workshop mit Stephanie Weber, M.A. Medienpädagogin, Dipl. Soziale Arbeit, Lehrbeauftragte FH Bielefeld, gender- und medienpädagogische Seminare und Workshops, Medienproduktionen und Veröffentlichungen zum Thema „Gender als Performance“, leitet den She’s the man* Drag King Workshop.

In diesem „Kommunikationsworkshop“ für FLINT* wird die bewusste und unbewusste Inszenierung von Geschlecht über Fotoinszenierung und Mediendarstellung analysiert und daran anknüpfend auf die eigene Körpersprache übertragen.

Es wird der performative Charakter von Geschlecht mit den Teilnehmenden in Körper, Ausdruck und Stimme sichtbar gemacht und gemeinsam in seinen Ursprüngen u.a. auf Sinnhaftigkeit hinterfragt.

Gleichzeitig soll herausgearbeitet werden, wie (unbewusste) Erwartungen an die geschlechtliche Inszenierung den Alltag und die eigene Berufsrolle prägen (in der eigenen Wahrnehmung, in der Wahrnehmung des Gegenübers, in den Strukturen von Institution als auch in der patriarchalen Gesellschaftsordnung).

Abschließend sollen genderneutrale Verhaltensweisen ausprobiert und untypische“ Kommunkationsstrategien erprobt werden mit dem Ziel, sich diese langfristig anzueignen.

Wichtig: es handelt sich nicht um einen klassischen Kommunikationsworkhop, er übt aber Kritik an solchen. Der Fokus liegt eher darauf, mit welchen Strategien stereotype Verhaltensweisen durch Kommunikationsstrategien konstruiert werden und auch, wie Medien damit spielen. Und auch, wie wir durch Aneignung selbst damit spielen und verwirren können 😉

News

Awareness-Leitfaden veröffentlicht!

Im Rahmen der rassismuskritischen Empowerment-Arbeit in unserem Netzwerk entstand im vergangenen Jahr ein Leitfaden, der beim Erstellen von Awareness-Konzepten für digitale Veranstaltungen helfen soll. Ziel ist es dabei, Veranstaltungsformate in Hinblick darauf zu überdenken, welche Hürden sie für Teilnehmende mit verschiedenen intersektionalen Positionierungen mit sich bringen, und diese Hürden, wo möglich, abzubauen. Der Leitfaden ist online und in Print erhältlich,…

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