Glossar

In diesem Glossar erläutern wir unser Verständnis von einigen Begriffen, deren Verwendung auch variieren kann. Für weitere Begriffserläuterungen sind weiter unten Webseiten mit ausführlichen Glossars verlinkt.

BPoC
QUEER und LSBTIAQ*
EMPOWERMENT
MEHRFACHDISKRIMINIERUNG
BPoC

Mit Schwarzen Person bzw. Black People of Color werden Menschen bezeichnet, die in Deutschland über Rassismuserfahrung verfügen, aber nicht notwendigerweise eine Migrationsgeschichte haben, wie zum Beispiel Sinti oder viele Schwarze Deutsche.

QUEER und LSBTIAQ*

Queer kommt aus dem Englischen und wurde ursprünglich als Beschimpfung gegen homosexuelle Menschen verwendet. Als Akt der Selbstermächtigung wird der Begriff von der Community selbst genutzt, um sich die Bezeichnung anzueignen und positiv zu besetzen. Heute wird Queer häufig als Oberbegriff für LSBTIAQ* genutzt. Diese Buchstabenkombination steht für: lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich, intergeschlechtlich, asexuell und queer.

Es gibt aber auch Menschen, die sich weder in der Norm der Heterosexualität noch in dem Denken von zwei Geschlechtern (Frau/Mann) wiederfinden und diese hinterfragen. Wir benutzen diese Buchstabenkombination, um so einschließend wie möglich zu sein und sind uns auch bewusst, dass es andere Varianten gibt.

EMPOWERMENT

Mit Empowerment werden Prozesse gemeint, die auf eine individuelle und kollektive Selbstermächtigung von Menschen mit Rassismuserfahrungen und anderen Diskriminierungsformen abzielen. Solche Prozesse können zum Beispiel der Kampf um politische Rechte, die Erweiterung von Handlungsspielräumen, das Bewusstwerden der eigenen Fähigkeiten und das Erleben von Solidarität sein. Die Anfänge des Empowerment stehen in der Tradition der Bürgerrechtsbewegung in den USA und den politischen Kämpfen marginalisierter Gruppen.

MEHRFACHDISKRIMINIERUNG

Queere Menschen können Diskriminierung nicht nur aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität erfahren, sondern auch aufgrund von anderen Zugehörigkeiten (z.B. Aussehen, Herkunft, Religion, Alter, Beeinträchtigungen usw.). Diese addieren sich nicht einfach, sondern schaffen eine neue, spezifische Form.

News

Stellenausschreibung: Projektreferent_in (i/m/t/w | 50% | 19,93 Std./Woche)

Stellenausschreibung:  Die 2019 neu gegründete Fachstelle #MehrAlsQueer sensibilisiert, berät, vernetzt und qualifiziert Fachkräfte, Teams und Organisationen zu Mehrfachdiskriminierungen von Queeren Menschen of Color/ mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Sie arbeitet mit den Strukturen der LSBTIAQ* Arbeit, mit Migrantischen Selbstorganisationen (MSO) und den Strukturen der Migrations- und Integrationsarbeit in NRW zusammen. Das Team der Fachstelle #MehrAlsQueer unter Träger_innenschaft des Landesverbandes Schwules Netzwerk…

Integrationskongress: Kampagne #IchDuWirNRW

Am 18.11.2019 fand der Integrationskongress 2019 in Solingen unter dem Motto #IchDuWirNRW im Dialog – Was uns ausmacht, was uns stark macht statt Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) veranstaltet den Kongress für das Fachpublikum alle zwei Jahre. Dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Stadt Solingen. In verschiedenen Workshops und Fachforen wurden über zentrale Themen für Menschen…

Material

Bücher

Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten

Warum ist es eigentlich so schwer, über Rassismus zu sprechen?
Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.

Termine

Gender als Performance: Kommunikation und Körpersprache

1.2.2020, 11.00-18.30 Uhr
RUBICON Köln

Workshop mit Stephanie Weber, M.A. Medienpädagogin, Dipl. Soziale Arbeit, Lehrbeauftragte FH Bielefeld, gender- und medienpädagogische Seminare und Workshops, Medienproduktionen und Veröffentlichungen zum Thema „Gender als Performance“, leitet den She’s the man* Drag King Workshop.

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